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Hass

Hass

Inszenierung nach dem Film von Mathieu Kassovitz aus dem Jahr 1995. 24 Stunden im Leben von drei Jugendlichen, deren Welt von Gewalt, Drogen und Schikanen durch die Polizei geprägt ist.

Ausgezeichnet mit dem Hauptpreis der Hessischen Theatertage 2017!

Nachdenken über latenten und institutionalisierten Rassismus.

Hass ist weder Dokudrama, noch eine Milleustudie. Hass ist eine Komödie. Über Menschen in einer Paralellgesellschaft, die sich schon längst von den Versprechungen einer aufgeklärten, demokratischen, säkularisierten, toleranten, offenen, durchlässigen, gerechten Gesellschaft verabschiedet haben und stattdessen Scheisse bauen, Drogen nehmen, dummes Zeug reden und auch sonst gerne mal das aufgeklärte Bildungsbürgertum die Nase rümpfen lassen.

Hass erzählt von Menschen, die dabei doch stets liebenswerter, ehrlicher und direkter sind als alles, was sich sozialen Problemen entweder lediglich als Teil der Kriminalstatistik nähert oder von vornherein dazu tendiert, vorhandene Probleme auf Herkunft und Hautfarbe zu reduzieren.

Regie | Linus Koenig
Mit | Amin Biemnet Haile, Jochen Döring und Hadi Khanjanpour
MUSIK | Thomas Buchenauer (MESSER BRÜDER)


Presse
"Der Horizont, den der Regisseur Linus Koenig im Frankfurter Theater Landungsbrücken mit seiner Bühnenadaption von Mathieu Kassovitz' "Hass" aufmacht, ist jedenfalls gewaltig. (...) Ein starker Auftakt, der jeden einzelnen in seinem human verbrämten Voyeurismus ganz persönlich trifft. (...) Überdies sind Jochen Döring, Amin Biemnet Haile und Hadi Khanjanpour als halbstarke Kumpel wirklich grandios". Sagt die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ).

"Mit nur einer schäbigen Couch als Requisite, in französisch blau-weiß-roten Trainingsklamotten füllen sie [die Schauspieler] den Raum anderthalb Stunden lang mit geradezu vibrierender Energie. Mal quetschen sie sich auf die Couch und vernuscheln, -flüstern und -kichern dort ihre Texte – aber man spitzt die Ohren. Mal bauen sie sich aggressiv, breitbeinig auf, machen das Publikum an, lassen Gefährlichkeit durchblitzen. Sie können dick auftragen, sie können sich zurücknehmen." Sagt die Frankfurter Rundschau (FR)

"Regisseur Linus Koenig hat das Trio Randale mit starken Spielern aus der freien Szene der Stadt besetzt. (...) Alles muss raus und kommt es auch. Die Darsteller machen das mitreißend souverän, springen wie aufgedreht in ihre Rollen und wieder raus. (...) Au Backe: richtig gut. " (Strandgut)


Veranstaltungstermin:
21.12.2019, 20:00 Uhr

Veranstaltungsort:
Landungsbrücken Frankfurt | Landungsbrücken
Gutleutstraße 294
60327 Frankfurt am Main

TEL: 069-27133993
WEB: www.landungsbruecken.org

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